Langlauf Bindungen: Vergleich aller Bindungssysteme

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Kein funktionierender Langlauf ohne die richtigen Langlauf Bindungen. Aber worauf musst Du dabei besonders achten? Und welche Varianten sind in puncto Ski und Schuh überhaupt miteinander kompatibel? Nehmen wir die Bindungen zusammen genauer unter die Lupe!

Was Du in diesem Artikel lernst:

  • Welche Langlaufski Bindungen es gibt,
  • weshalb es sich lohnt, über verstellbare Modelle nachzudenken und
  • wer die wichtigsten Hersteller der verschiedenen Bindungen sind.

Benötigt man für Classic und Skating unterschiedliche Bindungen?

Ja. Das liegt daran, dass die Verbindung zwischen Ski und Schuh beim Classic-Stil wegen der Abrollbewegung weicher ausfallen sollte. Beim Skaten hingegen wird ein härteres Gummi genutzt, damit der Ski so dicht wie möglich am Fuß bleibt.


Welche Langlauf Bindungen gibt es?

Die bisher bekanntesten und im Langlaufski-Breitensport sicherlich am häufigsten genutzten Langlaufski Bindungen sind

  • das SNS (Salomon Nordic System) sowie
  • das NNN (New Nordic System), bei dem die Bindungen von Rottefella entwickelt wurden.

In beiden Fällen wird eine Metallachse unter der Schuhspitze befestigt, in den Du anschließend Deinen Schuhe über die Bindung einhaken kannst. Der Haken an der Sache war allerdings bisher, dass die SNS- und NNN-Bindungen durch unterschiedlich viele Mittelstege (bei SNS einer, bei NNN zwei) bisher nicht miteinander kompatibel waren. Es galt also das Motto „Augen auf beim Langlaufskischuh-Kauf“.

Dieses Problem hat Salomon aber inzwischen durch ein zusätzlichen Bindungssystem namens Prolink gelöst. Darüber hinaus haben die Hersteller Fischer und Rossignol mit ihrer TURNAMIC® Bindung vor wenigen Jahren ein weiteres, sehr flexibles System vorgestellt, das inzwischen ebenfalls immer beliebter wird. Ein guter Grund, die einzelnen Bindungssysteme und ihre Erweiterungen (sofern vorhanden) genauer unter die Lupe zu nehmen.

So wählst du das richtige Atomic Bindungssystem aus

Das Video wird von Youtube eingebettet. Es gelten die Datenschutzerklärungen von Google.

SNS von Salomon

SNS Profil

Die Basis-Bindung von Salomon, auch als SNS Profil* bekannt, zeichnet sich durch eine einzelne lange Führungsschiene mit einem 26 mm breiten Metallstift im Fußbereich aus. Das Ergebnis ist eine Konstruktion, die gerade bei Anfänger*innen der klassischen Langlaufvariante sehr beliebt ist, weil sie beim Abstoßen für viel Stabilität sorgt und gleichzeitig ein ideales Abrollen des Fußes ermöglicht.

Vorteile:

  • sehr stabiler Halt
  • die Führung lässt sich ebenso positiv sehen wie die Kraftübertragung
  • SNS-Profil-Bindungen zählen (insbesondere im Einsteiger*innenbereich) zu den vielseitig einsetzbaren Standardbindungen

Nachteile:

  • lässt sich nicht ganz so weich wie NNN Langlaufski Bindungen fahren
  • die Schuhe, die zur SNS-Profil-Bindung gehören, können nicht an einer für das Skating konzipierten SNS-Pilot-Bindung angebracht werden
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Zuletzt aktualisiert am 5. März 2021 um 23:55 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

SNS Pilot

Die Skating-Variante des SNS-Systems von Salomon trägt die sportlich-dynamische Bezeichnung „SNS Pilot*“ und suggeriert schon damit, dass der Name Programm ist. Die Schuhaufnahme verläuft mithilfe von zwei Achsen und einem zusätzlichen Metallsteg, der wiederum in eine weiteren Führungsbügel eingehängt wird. Dadurch entstehen weitere Vorteile für Skaterinnen und Skater, die von einer besseren Kraftübertragung zusätzlich profitieren.

Vorteile:

  • verbesserte Kraftübertragung
  • stärkere Kontrolle beim Skaten
  • der Druck, insbesondere der auf den Zehen, ist geringer

Nachteile:

  • aufgrund der zu kleinen Größe der Aussparungen lassen sich SNS-Profil-Schuhe nicht in SNS-Pilot-Bindungen einsetzen – während es im umgekehrten Fall durchaus möglich ist
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Zuletzt aktualisiert am 5. März 2021 um 23:35 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Prolink von Salomon und Atomic

Das Prolink-System* wurde von Salomon zusammen mit Atomic entwickelt und zur Langlaufsaison 2016 / 2017 eingeführt. Das Ziel dahinter war es, eine möglichst flache, leichte und direkte Anbringung am Langlaufski zu bewerktstelligen, die gleichzeitig mit Premium-Bindungssystemen von anderen Entwicklern wie dem NNN von Rottefella kompatibel ist. Dabei ähneln sich das Prolink- und das NNN-System durch zwei Stege, eine Achse sowie einen vorne befestigten Gummistopper. In der Folge sind Langlauf-Boots mit NNN-Außensohle von Herstellern wie Alfa, Alpina, Fischer, Madshus, Peltonen oder Rossignol ohne weiteres mit dem Prolink-System nutzbar. Was allerdings nicht auf die SNS-Schuhe von Salomon zutrifft.

Dies dürfte sich allerdings dadurch verschmerzen lassen, dass das Prolink-System ja extra für die Kompatibilität mit den anderen Systemen erfunden wurde und Du beim Kauf neuer Schuhe und Bindungen explizit auf diesen Umstand achten kannst. Darüber hinaus ist das durch die Konstruktionsweise entstehenden Laufgefühl in puncto Präzision, Kraftübertragung und Schneegefühl definitiv nicht von schlechten Eltern und einen Vergleichsversuch zum bisherigen SNS-System allemal wert.

Vorteile:

  • durch höhere Breite einer ruhigerer Stand als auf der SNS-Bindung
  • niedriger als diese gebaut und daher mit einem ausgeprägteren Bodenkontakt-Gefühl, was sich besonders bei langen Gleitphasen und nicht ganz optimalen Loipenbedingungen für Einsteiger*innen als angenehm erweisen könnte
  • abgesehen vom Salomon-SNS-System freie Auswahl in Bezug auf Schuhe, die für andere Bindungssysteme konzipiert sind

Nachteile:

  • ein schnelles Kippen auf die Kante für ein schnelleres Wegdrücken bei hoher Frequenz ist schwieriger als beim SNS-PIlot-System
  • die Skispitze pendelt nicht so leicht wie beim NNN-System nach außen, weil es nur einen und nicht zwei Gummis unter der Schuhspitze gibt (wobei das eher Gewöhnungssache denn Nachteil ist)
  • das Prolink-Bindungssystem ist nicht mit SNS-Schuhen kompatibel
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Zuletzt aktualisiert am 6. März 2021 um 1:30 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

NNN von Rottefella

NNN* ist die Abkürzung von „New Nordic“ Norm der norwegischen Firma Rottefella, welche sich im Besonderen auf die Entwicklung von Langlaufbindungen spezialisiert hat. Durch die zwei Seitensteige unterm Schuh sowie die in Bezug auf die Länge im Fersenbereich verstellbare Bindungsplatte erlaubt es Dir diese Bindung, ihre Größe nach Deinem ganz persönlichen Bedarf anzupassen. Und natürlich hat Rottefella auch darauf geachtet, dass Flexibilität und Beweglichkeit keinesfalls zu kurz kommen.

Übrigens: Logisch, dass die Bindung und die Schuh-Außensohle zueinander passen müssen. Wenn Du nun aber nach Rottefella-Boots suchst, wirst Du nichts finden. Warum? Weil Rottefella lediglich die Bindung, nicht jedoch die Boots herstellt. Dies übernehmen nach vorheriger Rottefella-Lizensierung dann die Hersteller Alfa, Alpina, Fischer, Madshus, Peltonen, Rossignol sowie Yoko.

Zusätzlich ist Rottefella auch noch für…

  • die NN (Nordic Norm), die besonders in Skandinavien viel zum Einsatz kommt und die sich in NN 75- (75 mm Breite) und NN 50- (50 mm Breite) unterteilen lässt sowie
  • das NIS (Nordic Integrated System)* bekannt, welches Hochleistungsportler*innen oder solchen mit höheren Wettkampfambitionen die bestmögliche Kontrolle und einen extrem engen Ski-Schuh-Kontakt bietet.

Bei beiden Varianten handelt es sich um Weiterentwicklungen beziehungsweise Abzweigungen der NNN, weshalb es keinen separaten Großabschnitt für sie gibt.

Vorteile:

  • ein sehr flaches System
  • ein hohes Maß an Flexibilität und Beweglichkeit
  • der Schuh wird mit dem richtigen Maß an Gefühl sehr präzise geführt

Nachteile:

  • Das SNS-System ist etwas verbreiteter, weshalb beim Kauf der Schuhe immer noch auf Kompatibilität geachtet werden muss (dieses Problem lässt sich durch das Prolink-System inzwischen jedoch recht gut umgehen)
  • NNN-Bindungen reagieren etwas sensibler auf die Fußbewegungen als SNS-Systeme, wenn es um die Skiführung geht (mit ein bisschen Eingrooven aber kein echtes Problem)
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  • Die zweiteilige IFP-Platte maximiert den Skiflex und die Performance
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  • Step-In Einstieg und manueller Ausstieg
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Zuletzt aktualisiert am 5. März 2021 um 23:50 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

TURNAMIC® von Fischer und Rossignol

Nachdem der Rottefella-NNN-System-Patentschutz in den letzten Jahren ausgelaufen ist, haben sich Fischer und Rossignol daran gemacht, ein weiteres, ebenfalls unkompliziertes Konzept für eine Langlaufski Bindung auf den Markt zu bringen. Das Ergebnis ist die 2017 präsentierte TURNAMIC® Bindung*, die sich durch eine Einpunktbefestigung (FlowFlex-Sytem), die unkomplizierte Einstellbarkeit ohne Werkzeuge und einen leichten Ein- wie Ausstieg in die Bindung auszeichnet. In der Konsequenz bietet die TURNAMIC® dadurch eine extrem gute Abstoß-Dynamik sowie Kraftübertragung und viel Variabilität, was die Position der Bindung (kann auf sieben verschiedenen Positionen befestigt werden) betrifft.

Vorteile:

  • einfache Handhabung
  • tolle Abstoßkraft
  • werkzeuglose Verstellbarkeit

Nachteile:

  • harmonieren nicht mit Salomon-SNS-Langlaufschuh-Profilen
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Zuletzt aktualisiert am 6. März 2021 um 1:45 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Fischer Nordic | Verstellen der TURNAMIC® Bindung

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Was sind verschiebbare Langlaufbindungen?

Bei verschiebbaren Langlaufski Bindungen ist es so, dass zusätzliche Bindungsplatten dafür sorgen, dass die Langlaufbindungen selbst verschoben werden können. Dazu zählt unter anderem das von Rottefella entwickelte NIS-System*, das bis 2015 von Fischer, Rossignol, Madshus und Peltonen hergestellt wurde. Dank dieses Systems kann die Bindung vor dem Laufstart zwecks mehr Grip weiter nach vorn geschoben werden, wenn viel Steigung zu erwarten ist. Im Umkehrschluss kann bei nur geringem Steigungsniveau auch ein Verschieben nach hinten ermöglicht werden.

PSP-Platten von Salomon (Prolink Shifting Plates) sind eine Neuheit aus der Saison 2019 / 2020 und können wie Standard-Bindungen bequem auf den Ski verschraubt und anschließend mit einer Prolink-Shift-Bindung* versehen werden. Dann ist an dieser ein werkzeugloses und bequemes Verstellen möglich.

Nicht wesentlich älter ist die IFP- (Integrated Fixation Plate)* von Fischer und Rossignol, bei der Ski und Platte direkt eine Laminierungseinheit bilden. Somit ist kein Schrauben notwendig und die TURNAMIC® Bindung braucht lediglich aufgeschoben und mithilfe eines Hebels in die ideale Position gebracht werden. Zudem kann sie per Adapter mit dem Prolink-System verbunden werden.

Daraus ergibt sich unter dem Strich folgendes Bild in puncto Komptabilität:

BindungssystemAdapterplatter
Salomon SNS-Bindungen auf den SkiIFP-Platte per Adapter
Salomon-Prolink-Bindung auf den SkiPSP-Platte, IFP-Platte per Adapter
Rottefella NIS-Bindung auf den SkiNIS-Platte, SNS- & Prolink-System per Adapter
TURNAMIC® Bindung auf den SkiIFP-Platte, Prolink-System per Adapter
langlauf bindungen vergleich

Welche Hersteller setzen auf welches Bindungssystem?

Je nach Hersteller werden verschiedene Bindungstypen angeboten:

BindungstypHersteller
SNSSalomon
ProlinkAtomic und Salomon
NNNAlfa Alpina Madshus Peltonen Yoko (Fischer und Rossignol bis 2015)
TURNAMIC®Fischer und Rossignol

In Bezug auf Fischer und Rossignol solltest Du beachten, dass sie bis 2015 NNN-Bindungen hergestellt und an ihren Ski angebracht haben, in der Saison 2016 / 2017 aber auf die TURNAMIC® Bindung umgestiegen sind. Wenn Du also weiterhin NNN-Modelle kaufen möchtest, sind jetzt Madshus, Peltonen und Yoko Deine „Ansprechmarken“.


Welche Langlaufski Bindungen sind miteinander kompatibel?

Verschiebbare Langlaufski Bindungen mit Extraplatte sind das Eine, direkte Bindungen zwischen Ski und Schuhsohle das andere. Schließlich sind Verschiebungsplatten hilfreich, aber kein Muss. Wenn Du also wissen willst, welcher Bindungstyp mit welcher Schuhsohlen-Art harmoniert, dürfte Dir die folgende Tabelle bereits ein wenig weiterhelfen.

BindungSchuhsohleSchuhsohleSchuhsohleSchuhsohle
SNSNNNProlinkTurnamic
SNSjaneinneinnein
NNNneinjajaja
Prolinkneinjajaja
Turnamicneinjajaja

Wie Du siehst, gilt es vor allem, eines im Hinterkopf zu behalten: Wenngleich Salomon sowohl Hersteller der SNS-Bindung als auch Mithersteller der Prolink-Bindung ist, sind beide Varianten doch nicht untereinander kompatibel. Dadurch behält die SNS-Bindung ihr Alleinstellungsmerkmal und ist weiterhin nicht mit NNN-Schuhen vereinbar.


Was kosten Langlauf Bindungen?

Je nachdem, was Dein Anspruch an eine Langlaufski Bindung ist und wie gut Du langlaufen kannst, solltest Du beim Preis mit Werten zwischen 40,00 und etwa 250,00 € rechnen. Aber keine Sorge, in den kostenmäßig richtig eingemachten Bereich kommen vor allem die Profis; qualitativ solide Langlaufski Bindungen für Einsteiger*innen* sind durchaus schon für um die 50,00 € zu haben.

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  • 2-Schienen-System
  • Außergewöhnliches Schneegefühl durch die niedrigere Schuhprofilierung
  • Zwei Stege, eine Achse und einen Gummistopper vorne
  • Farbe: schwarz
  • Marke: Salomon
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Zuletzt aktualisiert am 6. März 2021 um 1:45 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Zusammenfassung

Durch das Fallen des NNN-Patents von Rottefella hat sich im Bereich der Langlaufski-Bindungen einziges getan, weshalb Fischer und Rossignol die Möglichkeit hatten, mit der TURNAMIC® Bindung eine ganz neue und durchaus sinnvoll Bindung auf den Markt zu bringen. Auch die Entwicklung der Prolink-Bindung (Atomic und Salomon) ist positiv zu sehen, da Salomon somit auch ein NNN-Schuh-kompatibles System auf den Markt gebracht hat.

Etwas kompliziert ist hingegen noch die Verbindung der verschiedenen verschiebbaren Langlaufski-Bindungen

  • NIS
  • PSP und
  • IFP

…mit unterschiedlichen Ski, weil oft Adapter benötigt werden und trotzdem nicht alle System miteinander zu vereinbaren sind. Sofern Du Dir jedoch gerade sowieso erst ein eigenes Langlaufski Set zusammenstellst, kannst Du dies beim Kauf natürlich direkt berücksichtigen. Im Zweifelsfall fängst Du am besten mit den Ski an und arbeitest Dich über die (damit ggf. bereits verbundenen) Bindungen zu den Skischuhen vor. Auf dieses Weise dürftest Du die größten Stolperfallen schon einmal recht geschickt umgehen.

Quellen & Einzelnachweise:
[1] https://www.bergundtal.com/?p=7609
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Langlaufski
[3] https://www.salomon.com/de-de/nordic/nordic-advice/cross-country-skiing-how-choose-your-bindings
[4] https://www.bergzeit.de/magazin/verschiebbare-langlaufbindungen-vor-nachteile-bindungsplatten/


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