Skirollern: Langlauf im Sommer mit Rollski

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Skirollern ist mittlerweile weit verbreitet und bezeichnet eine Ausdauersportart. Tatsächlich gibt es den Rollskilauf seit vielen Jahren. Anfangs gedacht als optimale Vorbereitung für das Langlauftraining im Winter, hat sich die klassische Technik mittlerweile auch für andere Sportler geöffnet. Durch das Skating hat sich nicht nur die Technik, sondern auch die hierfür entwickelten Rollski verändert. Skirollern ist heutzutage eine Wettkampfsportart und organisiert sich sogar im internationalen Skiverband.

Was Du in diesem Artikel lernst?

  • Angefangen von allen Arten der Skiroller, über die verschiedenen Techniken bis hin zur perfekten Ausrüstung.
  • Außerdem bekommt ihr einen kleinen Einblick, worauf besonders Anfänger zu achten haben und welche Techniken sich für welche Untergründe eignen.

Was ist Skirollern?

Die Rollski wurden eigentlich für den Leistungssportbereich entwickelt. Langläufer sollten in den Sommermonaten die Möglichkeit bekommen, weiterhin ihr gezieltes Training fortsetzen. Dabei werden die konditionellen Fähigkeiten, sowie die einzelnen Langlauftechniken eines jeden Läufers verbessert. Eine Anpassung an das anstehende Training im Schnee kann problemlos und ohne große Umstellung erfolgen. In den vergangenen Jahren hat sich der Skiroller als Trainingsgerät* etabliert. Immer mehr Breiten- und Hobbysportler finden Gefallen an dieser Sportart. Nicht ohne Grund, denn dieser Sport trainiert alle Muskelgruppen und fördert die Ausdauer.

Mittlerweile hat sich der Rollskisport zu einer selbstständigen Wettkampftätigkeit entwickelt. Sommerski mit Rollen kann auf ruhigen Straßen oder auf asphaltierten Wegen ausgeübt werden. Die Bewegungen während des Trainings haben eine Menge positiven Effekte auf unseren Körper. Es ist ein ganzheitliches Training für Jung und Alt, da die Gelenkstrukturen geschont werden. Tatsächlich kann das Training unter fachgerechter Anleitung sehr gut für den präventiven und rehabilitativen Bereich eingesetzt werden. Eine solche Behandlung haben sich orthopädisch-traumatologische Patienten bereits zu Nutze gemacht. Je nach Technik und Art der Skiroller können Geschwindigkeiten von bis zu 30 Km/h erreicht werden.

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Welche Skiroller Arten gibt es?

Es wird grundsätzlich zwischen zwei Arten unterscheiden – dem klassischen Rollskifahren und dem Rollski Skating. Welche Art die bessere für dich ist, wählst du nach der Beschaffenheit des Untergrundes aus. Bei Fahrten auf Kies eignen sich keine niedrigen Schienen. Allerdings kann sich die Auswahl höherer Schienen auf dein Balancegefühl auswirken. Wer sich bei der Auswahl der richtigen Schienen und Rollen nicht sicher ist, sollte einen Schnupperkurs bei einem örtlichen Sportgeschäft teilnehmen. Die Schienen bestehen aus unterschiedlichen Materialien, wie Aluminium, Stahl oder Carbon. Auch diese Entscheidung wirkt sich nicht minder auf die Fahrtechnik und Leichtigkeit des Fahrens aus und sollte möglichst vorher probiert werden.

Auch die richtige Auswahl der verschiedenen Rollen ist wichtig. Besonders härtere Rollen veränder, das Fahrgefühl. Raue Untergründe erfordern üblicherweise weiche Rollen. Auf glattem Asphalt können harte Rollen montiert werden.

Auch die Auswahl der Skistöcke* unterscheidet sich je nach Art des Rollski. Für den Skating-Stil sollten die Stöcke ca. 15 – 20 cm niedriger sein als die Körpergröße des Trainierenden. Am besten lässt sich die optimale Länge ermitteln, indem du dich gerade hinstellst und die Skistöcke vor dich stellst. Für den klassischen Fahrstil ist es üblich, dass die Skistöcke ca. 25 – 30 cm niedriger sind als die tatsächliche Körperlänge.

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Für welche Sportart?
Skating (+ Höhe der Rollski)
Klassisch (+ Höhe der Rollski)

Optimale Rollski Stock Länge:

Ist das Skirollern lernen schwer?

Wer Skirollern erlernen möchte, sollte grundsätzlich eine gewisse körperliche Grundfitness mitbringen und über koordinative Grundfähigkeiten verfügen. Hast du bereits Erfahrungen mit Langlaufski, dann sollte das Training auf Skirollern keine Hürde darstellen.

Klassische Skiroller sind mit einer Rücklaufspeere ausgestattet. Hierdurch rutschen die Rollski nicht beim Abdrücken mit den Stöcken nach hinten. Das ist besonders nützlich bei Steigungen oder Nässe. Da dieser punktuelle Abdruck bei normalen Langlaufski in dieser Form nicht so extrem ist, bietet es sich ggf. an, diese Rücklaufsperre von der Hinterachse auf die Vorderachse zu montieren. Näheres dazu findest Du HIER.

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Auch die zweite Variante, die Skating-Technik, lässt sich mit etwas Übung und Durchhaltevermögen einfach erlernen. Im vergleich zu den klassischen Rollern sind diese relativ kurz und verfügen über schmalere Reifen. Gerade für Schlittschuhläufer und Liebhaber von Inline Skates stellt der Umstieg keine besondere Herausforderung dar. Grundsätzlich ist der Ski auf Rollen auch jedermann zu erlernen.


Lauftechniken beim Klassik Skiroller

Um bei Skimarathonveranstaltungen schnellstmöglich die Ziellinie überqueren zu können, müssen die Athleten schon im Sommer und im Herbst eine Vielzahl an Trainingskilometer auf den Skirollern absolvieren. Da dies sehr fordernd und anstrengend ist, solltest du die perfekte Technik für dich auswählen.

Doppelstockschub

Diese Lauftechnik beschreibt eine Kombination aus Beidbeingleiten und beidseitigen Armabstoß. Es ist eine relativ leichte Teiltechnik. Vorrangig wird der Doppelstockschub in der Klassik Technik angewandt, hin und wieder auch im Skating. Eine Anwendung bietet sich bei Bergabpassagen und in Übergängen von einer Ebene zum Anstieg an. Dabei wird diese Technik in drei Bewegungsphasen unterteilt, der Armabstoßphase, der Schwungphase Arme und zuletzt in die Gleitphase der Beine

Doppelstockschub mit Zwischenschritt

Eine weitere Variante ist der Doppelstockschub mit Zwischenschritt. Dies beschreibt eine Technik, welche sich aus der Klassik-Technik des Doppelstockschubs und des Diagonalschrittes ergibt. Im Gegensatz zum leichten Doppelstockschub stellt diese Technik eine weitaus komplexere Skilanglauftechnik dar. Hierbei ist ein dynamischer Beinabstoß mit dem anschließenden Doppelstockschub gefragt. Dies sorgt für einen extra Schub während des Trainings.

Diagonalschritt

Diese Technik bezeichnet die älteste Skiroller-Technik. Vor allem in Skandinavien ist diese Technik sehr gefragt und findet eine weit verbreitete Anwendung. Der Diagonalschritt ist hierfür eine passende Technik, um den Sport kennen und lieben zu lernen. Durch die Überkreuzkoordination ähnelt der sogenannte Diagonalschritt dem menschlichen Gehen. Hierbei erfolgt der wechselseitige Beinabstoß und wird durch den diagonalen Armabstoß unterstützt.

Rollski Berglauf: Tipps von Peter Schlickenrieder

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Lauftechniken bei Skating Skiroller

1:2 Skating

Wie der Name schon verrät, erfolgen hierbei auf jeweils zwei Beinabstöße, je ein Schub mit dem Stock. Bei dieser Technik werden die Arme versetzt geführt, weshalb dies auch 1-2 Skating asymmetrisch genannt wird. Diese Technik kann sowohl auf links als auch auch rechts erfolgen. Verwendest du die Technik auf rechts, dann bedeutet dies, dass dein rechter Arm der Führarm ist. Der Stockeinstich erfolgt immer zeitgleich, wenn das rechte Gleitbein bzw. die Rollski aufsetzen. Diese Rollski-Technik ist vor allem am Berg eine gute Wahl. Aber auch auf ebenen Flächen lässt sich dieser Stil gut umsetzen. Wichtig ist nur, dass der Stockschub bei hängendem Gelände immer in Richtung Kurveninnenseite erfolgt.

1:1 Skating

Unter Sportlern wird diese Technik auch häufig als Eintakter bezeichnet. Darunter versteht man den Takt, d.h. auf jedem Beinabstoß erfolgt ein Stockschub. Anfänger sollten wissen, dass diese Ausführung sehr kraftintensiv ist und daher etwas Übung bedarf. Ungeübte Skiroller-Läufer sollten sich demnach einer weniger kräftezehrenden Technik bedienen. Die 1:1 Technik wird als die Königstechnik des Skatings bezeichnet. Geübte Sportler erzeugen mit dieser Ausführung neben Eleganz auch die Vortriebwirksamkeit in absoluter Perfektion. Dabei wird diese Technik ausschließlich auf ebenen Flächen angewandt. Spitzenläufer können sich auch mit Anstiegen anfreunden. Besonders beeindruckend ist die Skating-Technik bei Sprintentscheidungen. Hierbei kann eine schnelle Beschleunigung erzeugt werden. Es ist also nicht verwunderlich, dass Sportler in diesem Sektor eine gut ausgeprägte Oberkörperkraft besitzen.

1:2 mit aktivem Schwungarm

Sportler bezeichnen diese Technik auch gern als den Pendelschritt. Dies ist mit Abstand die schnellste Skatingtechnik. Angewandt wird sie vor allem auf ebenen Flächen und mittelschweren Anstiegen. Bei dieser Variante der Skating-Technik erfolgt nach jedem Beinabstoß ein Stockschub. Wie auch bei der vorgenannten Technik kann diese auch rechts oder auf links erfolgen.

Halbschlittschuhschritt

Die ersten Skating-Techniken gehen bis auf die 80er Jahre zurück. Damals war die erste bekannte Technik der Halbschlittschuhschritt. Der Erfinder und Sportler, Pauli Siitonen, gewann mit dieser Variation sogar zahlreiche Worldloppet-Volksläufe. Bei dieser Technik verbleibt ein Ski innerhalb der Loipe und durch den anderen Ski erfolgt der Beinabstoß. Dabei erfolgt zeitgleich ein Doppelstockschub. Eingesetzt wird der Halbschlittschuhschritt vielfältig. Er kann sowohl bei aktiven Abfahrten, während einer Richtungsänderung als auch auf ebenen Flächen und leichten Anstiegen genutzt werden. Aufgrund der nunmehr vielen Techniken im Skirollersport wird diese Technik meistens nur noch während aktiven Überholvorgängen oder bei Beschleunigungen angewandt.

Schlittschuhschritt

Der Schlittschuhschritt wird auf Skirollern vor allem zum Erreichen von hohen Geschwindigkeiten angewandt. Dabei kommt die Technik meistens bei abfallendem Gelände zur Verwendung und kommt dann zum Einsatz, wenn ein vortriebwirksamer Armabstoß nicht möglich ist und ein Antrieb ausschließlich über die Beine erfolgt.

Diagonalskating

Diese Technik kann auch Staaken genannt werden und kommt vor allem bei extrem steilen Anstiegen zum Einsatz. Sportler, welche konditionell schwächer sind, nutzen die Technik des Diagonalskating für normale Anstiege. Diese Variante gleich im Grunde dem Grätenschritt, da der Bewegungsablauf sehr adäquat ausgeführt wird, allerdings im Gegensatz zum besagten Grätenschritt eine sogenannte Gleitphase besitzt. Hierbei arbeiten die Beine und die Arme diagonal (Überkreuzkoordination).

skiroller klassisch

Wie bremst man auf Skirollern am besten?

Vor Stürzen ist kaum ein Skiroller Fahrer gefeit, egal ob es sich um einen Spitzensportler oder einen Anfänger handelt. Durch gekonntes Bremsen wird die Gefahr dieser unschönen Erfahrung allerdings auf ein Minimum reduziert. Damit es zu keinen schmerzvollen Verletzungen kommt, sollten Sportler immer die richtige Schutzausrüstung tragen. Das Bremsen lässt sich nicht eins zu eins vom Wintersport auf den Asphalt übertragen, denn bremsen mit diesem Sportgerät ist nicht einfach.

Einer der wichtigsten Punkte bei der Ausübung dieses Sports ist das sichere Bergabfahren. Das bedeutet, dass der Fahrer die Kontrolle sowohl über die Geschwindigkeit als auch über das Bremsen hat. Im Handel haben sich verschiedene Bremssysteme etabliert. Es ist jedoch auch möglich durch die richtige Fahrtechnik Geschwindigkeiten zu reduzieren. Dazu unten gleich mehr. Generell eignen sich zum Bremsen zwei bewährte Techniken.

Mit welchen Techniken kann man bremsen?

Eine effektive Bremsmethode bietet der „Schneepflug“. Dabei hat man immer eine stabile unverkrampfte Körperhaltung. Werde mit dem Ski mit Rollen hohe Geschwindigkeiten erreicht, sollte sich der Sportler mit dem Oberkörper aufrichten und die Arme ausbreiten. Dadurch entsteht ein erhöhter Luftwiderstand, welcher sich der Sportler zu Nutze macht. Bei einer bereits minimierten Geschwindigkeit kann anschließend der sogenannte Pflug erfolgen. Dabei werden die Beine in eine mittelbreite Grätschstellung gestellt und die Skiroller somit nach außen gestemmt. Der Körperschwerpunkt wird dadurch abgesenkt und die Fersen nach außen gedreht. Hierdurch entsteht eine Bremswirkung- ähnlich dem Schneepflug. Diese Bremstechnik muss oft geübt werden. Besonders Anfänger sollten sich auf ebenen Flächen genügend Zeit zur Ausübung nehmen und einen steilen Abhang notfalls zu Fuß bewältigen.

Bremsen mit einer Skirollerbremse

Einfach und simpel gestaltet sich die Variante mit einer Skiroller-Bremse*. Nahezu alle Modelle der Sommerski lassen sich mit dieser aufrüsten. Die Montage können auch Ungeübte leicht bewerkstelligen. Ausgelöst wird die Bremse durch das Vorschieben des Unterschenkels.

Hinweis: Bei älteren Skirollern wurde die Bremse noch direkt am Ski befestigt, dass hatte den kleinen Nachteil, dass die Skirollerbremse ggf. leicht am Boden schleifen konnte. Bei den neueren Modellen wird die Bremse direkt am Schuh befestigt (siehe Video). Hier gibt es diese Probleme nicht mehr.

Fischer Nordic | Skiroller Bremstechniken

Das Video wird von Youtube eingebettet. Es gelten die Datenschutzerklärungen von Google.

Welche Ausrüstung benötigt man um Skiroller zu fahren?

Für das Rollski-Skating benutzen Sportler Rollski* mit einem Achsabstand von 530 bis 610 Millimeter. In der klassischen Variante haben die Rollski hingegen einen Achsenabstand von 700 Millimeter. Außerdem gehören die richtigen Stöcke* und die passenden Schuhe* dazu. Bei der Skatingtechnik sind besondere Skatingschuhe von Nöten, wohingegen bei der klassischen Variante auch ein normaler Langlaufschuh genutzt werden kann. Auf dem Markt existieren auch Kombimodelle für beide Techniken, bei denen der Achsabstand zwischen dem von Skating- und Klassikmodellen liegt.

Letzte Aktualisierung am 5.12.2020 um 09:36 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Natürlich gehört zu jeder Sportart auch die passende Schutzausrüstung*. Erforderlich sind mindestens ein Helm und Handschuhe. Weiterhin sind Sportler mit einer Brille sowie Ellbogen- und Knieschützern gut geschützt. Besonders Anfänger sollten mit gebremsten Rollen beginnen.

Alle Bindungssysteme von Langlaufskier lassen sich auch auf Skiroller montieren. Da diese allerdings kürzer sind, fällt auch der Schwerpunkt anders aus und das Hinterrad hat mehr Last zu tragen. Bei den sogenannten NNN-Systemen bietet die Rottefella NNN R3 Skate* die passende Bindung für den Rollski. Bei der Verwendung von SNS Systemen besteht die Wahl zwischen der SNS Profil Skate* und SNS Pilot Skate*. Für die klassische Technik auf Skirollern ist SNS Profil Classic* völlig ausreichend. Wenn du eine Vorliebe zum Rottefella NNN-System hast, dann bist du mit dem Rottefella NNN R3* gut beraten.


Welche Bekleidung zieht man Rollski an?

Generell solltest du auf gute und hochwertige Sportkleidung* zurückgreifen. Diese zeichnet sich durch eine hohe Atmungsaktivität aus. Je nach Wetterlage kann sich ein Sportler für kurze oder lange Kleidung entscheiden. So gibt es spezielle Skiroller Bekleidung wie Westen*, Shirts*, Hosen*, Mützen* und Schlauchtücher*. Diese bestehen zwar aus dünnen elastischen Stoffen, halten aber durch den sinnvollen Abtransport von Feuchtigkeit durch schwitzen besser warm.

skiroller bekleidung

Rollski Set für Anfänger. Worauf sollte man achten?

Die erste Frage die sich stellt, Klassik oder Skating Rollski. Es gibt zwar wie oben schon erwähnt auch Kombi Modelle, jedoch sind diese nicht unbedingt für Anfänger zu empfehlen. Bei Klassik Rollski sind die Rollen abgeflacht und somit wesentlich kippstabiler. Egal für welche Richtung Du dich entscheidest, das Rahmenmaterial sollte aus Aluminium bestehen. Dieses hat die Eigenschaften nicht zu schwer und trotzdem stabil zu sein. Bei Skating Rollski ist der Rahmen etwas gebogen. Das sorgt für einen niedrigeren Schwerpunt.

Unsere Empfehlung: Inovik Rollerski Skating XC SR Skate 500*

  • Stil: Skating
  • Mit Rottefella Bindung (NNN, Prolink, Turnamic)
  • Alu Schiene mit hoher Stabilität
  • Räder 100 × 24 mm, 75 Shore A
  • Wasserdichte Kugellager
Inovik Rollerski Skating XC SR Skate 500

Über 10 Positive Bewertungen mit 4/5: ⭐⭐⭐⭐

Bei der Bereifung von Klassik Rollski empfehle ich Anfängern breite Gummi Reifen von ca. 50 mm. Bei Skating Rollski sind Räder mit einem Durchmesser von 80 mm für den Anfang besser. Diese kippen nicht so leicht wie die gängigen 100 mm Räder*. Auf diese kannst Du umsteigen, wenn Du dich sicherer beim Fahren fühlst. Was den Härtegrad der Rollen angeht, gilt folgende Regel: Je weicher der Rollengummi, desto mehr Haftung und Widerstand. Je härter, desto weniger Haftung, Rollwiderstand und Verschleiß. Wichtig: Dein Rollski Set sollte mit einem Bremssystem ausgestattet sein. Das gibt dir die nötige Sicherheit – auch schon bei leichten Abfahrten.

Die passende Stocklänge kannst Du oben in unserem Rechner ermitteln. Stöcke für Rollski Skating sind immer etwas Länger als für die Klassische Disziplin. Wenn Du die Möglichkeit hast, irgendwo ein Probetraining zu absolvieren, dann nutze das unbedingt. Preislich gehen die meisten Sets für Anfänger bei ca. 260 Euro los. Zwischen 400 und 700 Euro liegen die Topmodelle.

Zusammenfassung

Wie Du siehst eignen sich Skiroller nicht nur als reines Sommertraining für Langläufer. Wenn dir normale Inline Skates zu langweilig sind, dann bieten Rollski ein gesundes ganzheitliches Training für alle Altersgruppen. Die beiden Disziplinen Klassisch und Skating bieten durch die vielen unterschiedlichen Stock und Schritt Techniken genug Abwechslung, um den Spaßfaktor dauerhaft oben zu halten. Wenn Du in den Skiroller Sport einsteigen willst, dann….

  • Starte mit Klassischen Rollski. Diese Skiroller Technik ist einfacher zu erlernen als Skating.
  • Achte darauf das die Rollski bereits mit einem Bremssystem ausgestattet sind und besorge dir die richtige Schutzausrüstung.
  • Wenn in deiner Nähe irgendwo möglich, dann mache ein Probetraining. Neben Sportgeschäften wird dies häufig von Skischulen im Sommer angeboten.

Quellen & Einzelnachweise:
[1] https://www.schneehoehen.de/artikel/rollski-langlauf-training-sommer-2996
[2] https://skiroller-magazin.de/techniken/bremstechniken/
[3] https://www.xc-ski.de/themen/tipps-fuer-langlaeufer/bremsen-mit-skirollern/


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